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Mini-Logo Petri-Nikolai

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern

Vom September 2006 bis Mitte 2007 wurde die Orgel umfassend restauriert. Am 15.07.2007 fand die festliche Wiederweihe statt.


Die Restaurierung der Orgel

Nach unten auf dieser Seite:
Link zu den Restaurierungsfortschritten.

Bild: Orgelblatt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelblatt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelblatt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelblatt – Klick zum Vergrößern


Unsere altehrwürdige Silbermannorgel, sowohl ein Musikinstrument für die Gemeinde als auch ein kunst- und kulturgeschichtliches Denkmal von nicht zu überschätzender Bedeutung für das historische und gegenwärtige Freiberg und auch Sachsen, muss nun dringend begutachtet, restauriert, renoviert, umgebaut, umgestimmt, intoniert und allerlei mehr werden.
Nach der ersten Restaurierungsphase Anfang der neunziger Jahre meldet sich die zweite Restaurierungsphase nun dringend und ist nur durch die Kunstfertigkeit unseres Kantors noch selten hörbar. Zum einen gibt es aktuellen Reparaturbedarf (Änderungen bzw. Erneuerungen sind u.a. notwendig bei: Klaviaturen, Winddruck, Stimmlage und Stimmung, Pfeifenfüßen, Papp-Kondukten, gebrochene Achsen, Lederdichtungen, Pfeifenbänkchen, Stimmlappen an Pfeifen, Elektrik, Säuberung des Orgelinneren von Abrieb und Schimmel, Entfernung DDT-Belastung und Erneuerung der Decke und viele restauratorische Arbeiten mehr), zum zweiten sind ohnehin alle 200 Jahre umfangreiche Wartungen nötig, um Schäden nicht zu Vergrößern und zum dritten müssen auch einige moderne Änderungen der letzten einhundert Jahre rückgebaut werden. Neben den Arbeiten innerhalb der Orgel – wie an den Pfeifen, den Trakturen, den Windladen und anderes ist der Wiederaufbau der tretbaren und für Touristen begehbaren originalen Keilbalganlage ein großes Einzelprojekt, schon dieser Posten erfordert über 70.000 Euro. Wäre dies nicht eine schöne Aufgabe für Sie als Großsponsor? Die Änderungen der Raumakustik und die Restaurierung des Orgelprospektes sind weitere Projekte innerhalb der Restaurierung.

Ein Orgelausschuss (nein, nicht im Sinne von „Fehlproduktion, unbrauchbar“, sondern als „Beratungs- und Arbeitskreis“) hat sich gebildet, Kantor Hain hat Kontakte zu Fachleuten, Orgelbauern, Verantwortlichen und potentiellen Fördergeldgebern geknüpft. Es wurde schon viel getan, und es gibt noch viel zu tun.

Natürlich ist die Orgelmusik und der Orgelbau wichtig, jedoch fehlt dafür noch eine ganze Menge Orgelgeld. Bei den erwarteten Gesamtkosten von etwa 400.000 Euro werden dringend noch Groß- und Kleinsponsoren gesucht.

Wenn Sie jemanden kennen, der jemand kennt, der viel Geld hat und einen Teil davon in Form einer Orgelspende verwenden möchte, wenn Sie der Chef einer gutgehenden Firma sind und Sponsor sein möchten, wenn Sie selbst die Orgel mit einer großen oder kleineren Spende unterstützen möchten, oder wenn sie Ideen haben, wie potentielle Spender erreicht und zur Spende überzeugt werden können – bitte treten Sie mit diesen und auch mit uns in Verbindung.

Bitte helfen Sie uns, dass die Silbermannorgel spätestens im Sommer 2007 zum Internationalen Bachfest in Freiberg wieder für viele Besucher, Zuhörer und Musikinteressierte aus nah und fern zur Ehre Gottes und Bereicherung des sächsischen Musiklebens erklingen kann.




Restaurierungsfortschritte

Viele Aktivitäten, Veranstaltungen und Organisationstreffen zur Vorbereitung und als Bitte um Hilfe zur Finanzierung der Restaurierung der Orgel wurden bereits durchgefürt. Eine (unvollständige) Dokumentation finden Sie unter Link Willkommen: Rückblickendes.


Beispielhaft seien hier aufgeführt:
(Die Bilder können durch Draufklicken vergrößert werden.)


November 2007
Logo Ort Petrikirche in der Petrikirche:
Bild: „Orgelpostkarte“ – Klick zum Vergrößern
Unsere ehrwürdige Silbermannorgel wurde vom Herbst 2006 bis zum Sommer 2007 restauriert, und mit ihr das Orgelgesicht, das Prospekt. Zu Ehren dieser Orgel und zur Freude aller Orgelfreunde, Gemeindeglieder und Touristen ist in den nächsten Tagen eine neue Postkarte mit Bildern der restaurierten Orgel erhältlich! Zum Druck vorbereitet und gedruckt hat sie dankenswerterweise Herr Dr.phil. Alexander Koschel (Fagott-Orgelverlag).
Auf dieser Postkarte ist das Prospekt aus besonderer Sicht zu sehen. Eine Orgel lebt nur, wenn lebendige Menschen sich mit ihr beschäftigen. Deshalb sind auf der Karte auch Nora und Clemens in ihrer Funktion als leibhaftige Bälgetreter aktiv. Und natürlich sitzt der Herr der Orgel, Kantor Andreas Hain, am Spieltisch und schlägt die Orgel. Über allen lächelt ein güldener Engel …
Je Karte erbitten wir eine Spende zugunsten der Orgel von mindestens 0,50 Euro – Danke!


November 2007
Logo Ort Petrikirche in der Petrikirche:
Bild: „Wiederweihegottedienst-CD“ – Klick zum Vergrößern
Herr Wolfram Thiemer, seines Zeichens Chef-Filmer, Oberschneider und DVD-Brennmeister, hat dankenswerterweise eine Überraschung vorbereitet: Ab sofort kann jedermann in der Petrikirche eine ganz besondere DVD gegen eine Spende empfangen. Auf dieser DVD befindet sich ein Film (eigentlich zwei Filme – eine Kurz- und eine Langfassung) mit Aufnahmen vom Festgottesdienst zur Wiederweihe der Gottfried-Silbermann-Orgel in der Petrikirche zu Freiberg, und als Bonus sind viele aufregende, rührende, interessante, … Szenen vom Empfang und Orgelschmaus nach dem Gottesdienst aufgenommen worden.
Diese DVD ist sicher für alle jene, welche an diesem Tage dabei waren, eine schöne Erinnerung, und für alle, welche nicht dabei sein konnten, ein nachträgliches Miterleben – und in jedem Falle ein schönes Weihnachtsgeschenk für die nahen und fernen Freunde!


Bild: Orgelweihe – Klick zum Vergrößern (Plakat: Peggy Skott)
Sonntag, 15.07.2007 (6. Sonntag nach Trinitatis)
Logo Ort Petrikirche 10:15 Uhr in der Petrikirche:
gemeinsam St. Johannis und Dom und Petri-Nikolai und die ganze Stadt:
Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Gottfried-Silbermann-Orgel der Petrikirche zu Freiberg

Soli deo gloria!

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Die Festgottesdienstbesucher wurden von der Vorsitzenden des Kirchenvorstandes der Petri-Nikolai-Gemeinde zu Freiberg, Frau Gisela Ciesielski, mit folgenden wohlgesetzten Worten begrüßt:

„Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

zum Festgottesdienst zur Wiederweihe unserer Silbermannorgel möchte ich Sie im Namen des Kirchenvorstandes der Petri-Nikolai-Gemeinde alle herzlich willkommen heißen.
Einige von Ihnen haben sich in ganz besonderer Weise für die Restaurierung der Orgel engagiert und es ist gut, diesen Tag gemeinsam mit Ihnen zu erleben.
Sie waren als Orgelbauer, Restaurator oder mit einem anderen Gewerk an der Wiederherstellung des Instrumentes direkt beteiligt, oder Sie haben die Restaurierung fachlich begleitet, dabei Überraschungen erlebt und um Lösungen gerungen. Das, was wir heute hören und sehen können, ist das Ergebnis Ihrer Arbeit.
Die Restaurierung der Orgel wäre nicht möglich gewesen ohne die breite finanzielle Unterstützung, die wir durch einzelne Personen, Firmen, Stiftungen, die öffentliche Hand und die Landeskirche erfahren haben. Dafür sind wir sehr dankbar und wir freuen uns, dass Sie unserer Einladung, diesen Tag gemeinsam zu begehen, gefolgt sind.
Ich möchte Sie willkommen heißen, die Sie in unserer Gemeinde und darüber hinaus dieses Vorhaben mit viel Engagement und Kreativität auf vielfältige Art und Weise unterstützt und vorangetrieben haben, und ich begrüße Sie alle, die Sie gekommen sind, um unsere Freude über die gelungene Restaurierung zu teilen, und die dieses Instrument an seinem ureigenen Platz – im Gottesdienst – erleben wollen.
Möge unsere Orgel die Menschen zusammenführen, uns allen begeisternde, berührende und tröstende Momente bescheren und Kristallisationspunkt einer lebendigen Gemeinde sein.“


Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Was wäre passender für die Wiederweihe unserer Gottfried-Silbermann-Orgel als eine Bach-Kantate? Unser Kirchenchor gab sein Bestes, und dieses Beste war grandios! Gemeinsam mit der Orgel, welches das erste Mal wieder öffentlich erklang, und den Musikern wurden die fast 700 Festgottesdienstbesucher in der ebenso grandios überfüllten Petrikirche mit der Kantate „Gott der Herr ist Sonn und Schild“ erfreut. Auch unparteiliche Zuhörer äußerten danach ihr Staunen und ihre Begeisterung ob dieser musikalischen Leistung.

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Eine der neuen Besonderheiten dieser Orgel ist hier zu sehen. Nora und Clemens – gerufen vom neuen Kalkantenglöckchenregisterzug – machten als leibhaftige Windmotoren so viel Wind, dass die Lieder im Gottesdienst volltönend und brausend begleitet werden konnten. Beide Kalkanten waren sich der Ehre bewusst, die Bälge bei diesem Festgottesdienst treten zu dürfen.

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Während des Gottesdienstes fand Kindergottesdienst statt. Knapp ein halbes Hundert Kinder nahmen unter der Obhut von Doreen Fröbe und Katharina Thiele freudig teil!
(Kindergottesdienstfotos: Doreen Fröbe)

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Nach dem Gottesdienst wurden alle Anwesenden zu Sekt oder anderen Getränken und einem Buffet in der Winterkirche geladen. Dieser Raum war nach wenigen Minuten fast zwischenraumlos gefüllt.

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Es wurde gegessen, geschlafen, getrunken, …

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
… und viel, viel, viel erzählt!
Ein schier schwebender, überglücklicher Mensch war überall gleichzeitig und überall dabei: Unser aller Kantor Andreas Hain. Der Vorschlag, diesen Tag als St.-Andreas-Tag zu begehen, wurde von ihm in aller Bescheidenheit zurückgewiesen.

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Dann begann die Zeit der Reden und Grußworte. Kantor Hain berichtete kurz über den Werdegang des Restaurierungsgedankens, deren Vorbereitungen, Schwierig- und Erfreulichkeiten, Staunenswertes und die überraschende, großartige Unterstützung durch Sponsoren, Gönner, Förderer und Unterstützer in finanzieller, beratender und tatkräftiger Hinsicht.

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Viele Grußworte wurden gesprochen, einige deutlich länger als vermutet, andere kurz und präzise, salbungsvolle Worte waren zu hören und die Restaurierung aus den Blickwinkeln der Orgelbauer, der Organisten, der Geistlichkeit und auch in Hinsicht der Bedeutung für Freiberg betrachtet.
Auffallend war, dass jeder der unmittelbar mit der Orgelrestaurierung Berührung habende Redner ausdrücklich die „Zielstrebigkeit und meisterhafte Diplomatie“ von Kantor Hain lobte.

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Viele Sponsoren halfen, das Jahrhundertwerk der Restaurierung der Silbermannorgel zu ermöglichen. Neben der SolarWorld AG und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung waren ebenso der Freistaat Sachsen und die Stadt Freiberg beteiligt, und viele, viele Sponsoren aus nah und fern mehr. Eine namentliche Nennung wäre sehr lang, es gibt auch viele stille, ungenannt sein wollende Sponsoren.
Dennoch seien hier noch, beispielhaft für besonderes Engagement in der Gemeinde für die Orgel, die Herren Maximilian Thiemer und Jacob Kraus gezeigt. Sie wurden seit über einem Jahr oft am Freiberger Rathaus gesehen, wie sie durch Geigenspiel Spenden zugunsten der Restaurierung unserer Silbermannorgel sammelten (siehe hier). Auch heute konnten sie wieder einen größeren Betrag übergeben!
Gern wird der „Großsponsoren“ verwendet, jedoch sollte in jedem Falle die Bezeichnung „Kleinsponsoren“ vermieden werden, er wäre unangebracht.

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Ausdrücklich und mit Dankbarkeit erwähnt seien hier die vielen Helfer, welche der Vorbereitung dieses Tages viele Stunden und Tage ihrer Zeit und Energie opferten – und auch während der Veranstaltungen auf die Teilnahme verzichteten und leise, aber fleißig halfen.

Bild: Orgelweihefestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Und die Orgel wartet auf ihren nächsten Auftritt:



Logo Ort Petrikirche 16:00 Uhr in der Petrikirche:
Der international renommierte Dresdner Kammerchor unter der Leitung von Jörg Genslein war zu Gast, mit ihnen stellte Domkantor Christian Skobowsky die Orgel mit Werken von Bach, Mendelssohn und Franck vor.

Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern
Während die Zuhörer in die Kirche strömten, wurden einige Zungenpfeifen präzise gestimmt.

Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern
Und der Chor hub an. Felix Mendelssohn Bartholdys op. 69 (für vierstimmigen Chor a capella), oder auch J. S. Bachs „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Motette für zwei vierstimmige Chöre und viele andere Chorwerke mehr – das Kirchenschiff war vom rauschenden Klang erfüllt.

Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern
Herr Kirchenmusikdirektor Skobowsky zeigte, was die Orgel nun alles kann. Der Choral Nr. 1 in E-Dur von César Franck ließ vermuten, dass alle möglichen (bei 32 klingenden Registern mit der Annahme, dass keines dieser nur halb gezogen wird, wären dies 4.294.967.296) Registerkombinationen genutzt wurden.
Zur Ehre des Tages lüftete Herr Skobowsky ein besonderes Geheimnis: Er verriet die Registrierung zu den gespielten Stücken. Das sah etwa so aus:
Allegro moderato e serio:
Hauptwerk: Principal 16, Octav Principal 8, Rohr-Flöte 8, Octava 4, Qvinta 3, Octava 2, Mixtur, Fachott 16
Pedal: Groß Untersatz 32, Principal Bass 16, Octaven Bass 8, Possaune 16, Trompete 8; Oberwerk (Choral): Qvinta dena 16, Principal 8, T 124: Gedackts 8, Qvinta dena 8

Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern
Ein berühmter Chor der Spitzenklasse, und eine nicht weniger berühmte Orgel – beides passt hervorragend zusammen.

Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern

Bild: Dresdner Kammerchor – Klick zum Vergrößern
Allen Aufführenden wurde von den Zuschauern mit langem Beifall gedankt!



Logo Ort Petrikirche 21:30 Uhr in der Petrikirche:
Auch am Abend erklang das Spätwerk Silbermanns noch einmal in seinem neuen Glanz, als Carol Fatyol und Dietrich Wagler ein Konzert für Corno da caccia und Orgel gestalteten.

Bild: Corno da caccia und Orgel – Klick zum Vergrößern Bild: Corno da caccia und Orgel – Klick zum Vergrößern
Auch bei der dritten großen Veranstaltung am heutigen Tage war das Zuhörerinteresse ungebrochen.

Bild: Corno da caccia und Orgel – Klick zum Vergrößern Bild: Corno da caccia und Orgel – Klick zum Vergrößern Bild: Corno da caccia und Orgel – Klick zum Vergrößern
Die hohen Erwartungen auf Grund der für die Qualität ihrer musikalischen Darbietung bekannten Musiker, Herrn Carol Fatyol und Herrn Dietrich Wagler, wurden erfüllt. Kein Laut von den vielen Zuhörern störte, sehr aufmerksam wurde gelauscht, die Töne verinnerlicht, welche von der Corno da caccia ausgehend durch das Kirchenschiff wogten. Herrn Wagler ließ die Orgel in voller Klanggewaltigkeit dröhnen, ein donnerndes Gewitter war zu hören – um gleich darauf feine Flötentöne im leisen Wind schweben zu lassen.



Bild: Orgel-Festschrift – Klick zum Vergrößern
Dank sorgfältiger Arbeit vieler Autoren, zusammengestellt von Frau Berit Drechsel, kann nun eine außergewöhnlich informative und edle Festschrift mit dem Titel „Die Gottfried-Silbermann-Orgel der Petrikirche zu Freiberg – Entstehung • Veränderung • Rekonstruktion“ (92 Seiten, 84 überwiegend farbige Abb., Format 28×21 cm, Klappenbroschur) angeboten werden. Deren Themenspektrum ist weit, beginnend mit der Geschichte der Kirche über die Darstellung der Musikhistorie in Freiberg bis zu Einblicken in das Restaurierungsgeschehen und vieles Interessante mehr.
Diese Broschüre ist in der Petrikirche und im Buchhandel erhältlich.


Bild: Orgelwein – Klick zum Vergrößern
Genau auf den 15.07.2007, dem Tag der Orgelweihe, bezogen, gibt es im Namen und zu Gunsten unserer Orgel eine zweite Auflage eines Orgelweines, gekeltert vom Radebeuler Weingut Karl Friedrich Aust!
Wegen der besonderen Qualität des Weines wurde die Auflage auf nur 150 Flaschen limitiert.
Dieser Wein kann selbstverständlich in der Petrikirche erworben werden. Darüber hinaus hat sich Herr Lohmann Lohmann dankenswerterweise bereiterklärt, auf Wunsch jede Kiste (sechs Flaschen) bis zu einem Radius von 20 Kilometern um die Petrikirche frei Haus zu liefern!



Es war ein langer Tag, ein schöner Tag voller bewegender Momente. Viele konnten es möglich machen, den Gottesdienst und auch beide Konzerte zu besuchten. Unsere Orgel freute sich über ihren Wiederweihetag, und dankte es allen, die auf ihr spielten und ihr lauschten, mit tadelloser Funktion und mächtigem Klang. Keine Taste klemmte, alle Pfeifen taten freudig ihre Pflicht. Und alle an der Restaurierung mittel- und unmittelbar Beteiligten erfreuten sich an diesem neuen-altehrwürdigen Instrument.

PS: Da es eine Wiederweihe nach großer Restaurierung war, konnte auf eine Orgeltaufe durch Werfen einer Sektflasche an ebenjenige verzichtet werden.

Nachtrag: Die Wiederweihe einer Silbermannorgel ist ein Jahrhundertereignis, dessen Bedeutung die Grenzen Freibergs deutlich überschritt: Auch der MDR berichtete!


Soli deo gloria!


Dienstag, 10.07.2007

Abnahme der Restaurierungsarbeiten an der Silbermannorgel

Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern
Den ganzen Tag wurde die Orgel von Sachverständigen beschaut, geprüft, in jede Pfeife geschaut (ob sich beispielsweise darin noch ein klangverfälschendes Staubkorn befindet), nach verbliebenen Holzwürmern durchsucht, und jede akustische Welle sowohl einzeln, als auch im Zusammenspiel mit den anderen Wellen auf Reinheit getestet. In der Zwischenzeit wird das neue Buch
„Die Gottfried-Silbermann-Orgel der Petrikirche zu Freiberg – Entstehung, Veränderung, Rekonstruktion“
als hervorragend gelungen bewertet. Es liegt ab dem Tag der Orgelweihe zum Verkauf aus.

Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern
Bevor der Sachverständige sein Votum verkündet, wird sich noch gestärkt. Vertreter des Kirchenvorstandes treffen ein, ebenso interessierte Gemeindeglieder. Im rechten Bild Sabine und Manfred Lohmann, welche sich sehr verdient gemacht haben um Restaurierung und Sponsorensuche (siehe unten: „Orgelwein“, „Orgelspendenweihnachtsmarkt“ u.a.).

Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern
Es wurde sich auf der Orgelempore versammelt, um den Ausführungen von Herrn Reimund Böhmig, dem verpflichteten Orgelsachverständigen der Landeskirche Sachsens, zuzuhören. Deprimiert brachte er zum Ausdruck, dass er, obwohl Fehlerfinden seine Aufgabe sei, dabei leider nicht erfolgreich war. Der entscheidende Satz von ihm:
„Ich empfehle dem Kirchenvorstand vorbehaltlos die Abnahme der Orgel!“
Anschließend demonstrierte der sehr glücklich aussehende Kantor Andreas Hain vor aufmerksamen Zuhörern die besonderen, neuen Töne seiner-unserer neuen Orgel.

Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern
Als Höhepunkt spielte Kantor Hain voller Freude die „Dorische“. Und die Besonderheit war: Nach der Hälfte schaltete er den Luftmotor aus und betätigte das Kalkantenglöckchen – Katharina Thiele und Andreas Hahn hatten die Ehre, Herrn Kantor zu seinem Orgelspiele die nötige Luft zuzuführen!

Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern Bild: Abnahme der Restaurierungsarbeiten – Klick zum Vergrößern
Viele Anwesende waren sichtlich bewegt. Die Anspannung bei den Sachverständigen, den Interessierten und nicht zuletzt bei den Inhabern und Mitarbeitern der beteiligten Orgelbaufirmen „Jehmlich Orgelbau Dresden“ und „Orgelwerkstatt Wegscheider“ und auch den freien Mitarbeitern löste sich nun, viele Gespräche wurden geführt, erzählt, berichtet von Schwierigkeiten und deren Lösung, von glücklichen Fügungen und vielerlei mehr.

Alle freuen sich nun auf die Orgelweihe am Sonntag.


Dienstag, 29.05.2007

Herr Intonateur Reinhard Schäbitz und Herr Restaurator Andreas Hahn bei der Intonation der Orgelpfeifen:
Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Jede Einzelne der 1784 klingenden Pfeifen in der Silbermannorgel muss mehrmals gehört, beurteilt und in die Hand genommen werden, um ihren Klang zu perfektionieren und diesen auch dem Klang der anderen Pfeifen des jeweiligen Registers anzupassen. Es wird nicht nur die Tonhöhe eingestellt, sondern auch Ansprechverhalten, Reinheit, Klangfarbe, Lautstärke und dergleichen abgeglichen sowie auf Nebengeräusche geachtet. Der Laptop dient nur Dokumentationszwecken, die Intonation selbst wird ausschließlich nach Gehör, mit viel Fingerspitzengefühl und noch mehr Erfahrung durchgeführt.


Samstag, 26.05.2007

Äußerlich sieht unsere Silbermannorgel wieder wie neu aus. Folgend einige Details:

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern


Ende Mai 2007
Die edelste aller deutschen Weißweinreben, der Riesling, für die edelste der deutschen Orgeln.
Bild: Orgelwein – Klick zum Vergrößern

Herr Manfred Lohmann, Weinexperte, Erfinder, Entdecker und Initiator des Orgelweines, lässt hiermit folgendes ausrichten:

Die erste Auflage des Orgelweines ist seit einiger Zeit vergriffen: Getrunken, verschenkt, jede einzelne Flasche des Abends beim goldenen Kerzenscheine Tropfen für Tropfen bis zur Neige geleert.

Nun die gute Nachricht:
Genau auf den 15.07.2007, dem Tag der Orgelweihe, bezogen, gibt es im Namen und zu Gunsten unserer Orgel eine zweite Auflage eines Orgelweines, gekeltert vom Radebeuler Weingut Karl Friedrich Aust!
Wegen der besonderen Qualität des Weines wurde die Auflage auf nur 150 Flaschen limitiert. Laut des Chefsommeliers des „Kempinski“ in Dresden, ein Franzose, ist unser Orgelwein der mineralischste deutsche Riesling, den er je getrunken hat. Der Wein kann sicher noch mindestens fünf Jahre aufgehoben werden, ist aber jetzt schon ein Traum!

Herr Lohmann Lohmann hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, auf Wunsch jede Kiste (sechs Flaschen) bis zu einem Radius von 20 Kilometern um die Petrikirche frei Haus zu liefern!


Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
ab Mai 2007
Die Petrikirche ist nun wochentags weniger belebt, jedoch nicht ruhiger: Die Silbermannorgel wird im Rahmen ihrer Restaurierung intoniert. Dafür müssen die Orgelbauer ungestört arbeiten können.


Donnerstag, 03.05.2007

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
So sieht es aus, wenn tüchtige Orgelbauer an der Orgel bauen. Überall, außen an den Prospektpfeifen und innen im Pedal-, Haupt- und Oberwerk, wird fleißig orgelgebaut.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Links: Orgelbauer sind auch im Bezug auf Werkzeug sehr ordnungsliebend und genau. Rechts: Meistens.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Und die Orgel wird schöner denn je!


Mittwoch, 25.04.2007

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Auch das gehört zur Restaurierung! Die glatte Glaswand beeinflußt durch die geraden Reflexionen der Schallwellen den Klang sehr stark. Damit die Orgel korrekt gestimmt (temperiert) werden kann, muss der Kirchenraum akustisch vergrößert werden.
Um die Heizkosten im Winterhalbjahr in Grenzen zu halten, ist geplant, die Glasscheiben im Herbst wieder einzusetzen! Oder: Es findet sich ein Sponsor, mit dessen Hilfe eine Mechanik eingebaut werden kann, die es ermöglicht, die Scheiben nach dem Fensterprinzip öffnen und schließen zu lassen.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Atemberaubende Blicke ins Kirchenschiff und in die Winterkirche.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Gaaaanz vorsichtig werden die Scheiben herausgehoben. Das Problem ist weniger deren Gewicht, sondern dass die Glasscheiben wegen ihrer Größe sich beim Transport verbiegen, sie „schwabbeln“.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Überall im Kirchenschiff, sowohl in als auch vor der Orgel und auch auf den Gerüsten viele fleißige Menschen.


Dienstag, 24.04.2007

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Zu einer Zeit, in der viele Menschen in Deutschland längst im Fernsehsessel schlafen, sind tüchtige Orgelbauer noch fleißig am Werk!

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Die mechanischen Übertragungen, Abstrakten, Winkel und Federn wurden bereits in das Innere der Orgel eingebaut.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Die mittleren Prospektpfeifen sind drin!

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Die längsten Pfeifen werden kräftezehrend in die Orgel hineingetragen und aufrecht gestellt. Sie gehören zum Register „Groß Untersatz 32 Fuß“. Orgelbauer kann auch ein schwerer Beruf ein!


Freitag, 20.04.2007

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Die ersten Prospektpfeifen sind drin, an der größten wird noch gearbeitet. Noch wirkt die Orgel etwas zahnlos, in wenigen Stunden wird sie wieder lächeln.


Freitag, 20.04.2007

Bild: Orgel Vertikalschnitt – Klick zum Vergrößern
Von vorn ist die Silbermannorgel oft zu sehen, von der Seite selten. Und durchgeschnitten noch seltener.
Vielen Dank der Firma Jehmlich Orgelbau Dresden für die Erlaubnis, hier diese Zeichnung veröffentlichen zu dürfen.


Donnerstag, 19.04.2007

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Der Spieltisch wird komplettiert, er sieht nun bereits etwas mehr nach Spieltisch aus.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Überall auf den Emporen liegen wieder komplette Register mit ihren Pfeifen, Kleinorgelteile, allerlei Werkzeug, Bretter, Kisten und undefinierbarer Kram umher. Die Orgelbauer versichern, dass alles dringend benötigt wird und nichts nach der Restaurierung übrigbleibt.
Rechts ein Prospektorgelpfeifenbearbeitungs- und -reinigungstisch.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Pfeifen müssen nicht nur gut klingen, sondern auch – zumindest Prospektpfeifen – gut aussehen. Hier werden sie von zwei Orgelbauern mit einem Pfeifenreiniger [sic!] gewaschen.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Ein ungleiches Paar: Die Eine ist dicker, die Andere länger. Die Eine ist fast dreihundert Jahre alt, die andere keine einhundert. Die Eine wird durchströmt Luft, die andere Wasser. Die Eine klingt schön, die Andere …

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Fleißige Männer inmitten der Orgel. Nicht mehr lange, und die Ersten Pfeifen werden wieder eingesetzt!


Montag, 16.04.2007

Im Herbst wurde die Orgel von den Orgelbauern ausgeräumt und als leeres Gehäuse zurückgelassen, nun bekommt sie wieder Schritt für Schritt (Windlade für Windlade, Registerzug für Registerzug) ihr Innenleben zurück:

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Die Orgelbauer betrachten prüfend ihr Werk, und sie sind mit dem Einbau der Registerzüge zufrieden.

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Der Spieltisch beginnt, wieder wie ein Spieltisch auszusehen.


Dienstag, 03.04.2007

Wieder ein großer Tag: Die Windladen und Pfeifen kommen!

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Am Spieltisch ist bereits einiges fertig.

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Überall in der Kirche kann man über herumstehende Orgelteile stolpern!

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Der Eingang zur Orgel ist verbaut, die Windkästen sind zu breit. Es ist erfreulich, dass man sich auf die Gewerke verlassen kann: Herr Müller & Co. hörten den Notruf und halfen sofort!

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In der Zwischenzeit werden die restaurierten Pfeifen hereingetragen und auf den Emporen zwischengelagert.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Auch Orgelbauern sei eine Pause vergönnt …

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Vorbereitungen zum Einbau der Windladen im Inneren der Orgel. Noch ist es ein leeres Gehäuse, Stunden später wird es sehr eng sein.


Freitag, 16.03.2007

Es geht voran …

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Die viele, viele Handarbeit wird kaum gesehen, ist jedoch dringend notwendig. Christian Henkels stanzt und bohrt Ledermuttern für die Pedal-Abstrakten. Gleichzeitig werden die Aussparungen für die Beschläge der Spielschranktüren bearbeitet. Auch im Balgraum geht die Arbeit voran:

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Die Hebel und Gestänge, Federn und Kanäle sind bald fertig. Hier im Bild die Balgfedern: Auf den Bälgen liegen sorgfältig in Papier eingeschlage Ziegelsteine. Durch die verschiedenen Öffnungswinkel der Bälge während der Winderzeugung wirken diese Gewichte unterschiedlich, der Winddruck würde stark schwanken. Zum Ausgleich der verminderten Wirkung der Gewichte bei fast offenen Bälgen unterstützen Balgfedern (Rückholfedern) das Schließen der Bälge und gewährleisten damit einen gleichmäßigen Winddruck.

Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern Bild: Restaurierungsfortschritte – Klick zum Vergrößern
Arbeiten am dreigeteilten Hauptwindkanal. Die weißen Streifen sind keine Kleppband-Klebestreifen, sondern feinstes Dichtleder. Dieser Kanal ist kein einfaches mit Brettern umgebenes Loch, in ihm steckt Feinmechanik! Im mittleren Bild hinter einer (für den Fotografen geöffneten) Abdeckklappe die zu einem der vier Bälge gehörenden Ventile. Rechts ist der Arbeitsplatz zukünftiger Kalkanten zu sehen.


Donnerstag, 08.03.2007

Es geht voran …

Bild: Bälge – Klick zum Vergrößern
Der Hauptwindkanal (im Inneren dreigeteilt) wird den von den Bälgen erzeugte Wind der Orgel zuführen.

Bild: Bälge – Klick zum Vergrößern Bild: Bälge – Klick zum Vergrößern Bild: Bälge – Klick zum Vergrößern
Links gut zu sehen der Claves als Lagerbock für die Hebel. Drei der vier Hebel sind bereits eingebaut. Calcanten können über diese die Bälge zum Luftholen bewegen und damit ein Orgelspiel nach historischer Art ermöglichen. Erst nach getaner Musik wird den Bälgetretern mitgeteilt werden, dass ihre schweißtreibende Aufgabe auch ein Windmotor hätte erfüllen können.


Mittwoch, 28.02.2007

Hebung der Bälge:
Die Aufgabe bestand darin, vier sperrige und unhandliche Keilbälge mit einem Gewicht von gesamt achtundzwanzig Zentnern schonend über die Orgelempore in den Balgraum zu transportieren und in ein Gestell zu heben, ohne dass Finger gequetscht werden oder Schlimmeres geschieht.
Viele gut gebaute, mächtige, muskelbepackte Hühnen und ein Fotograf machten sich ans Werk:

Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern
Diese vier Bälge mussten in richtiger Reihenfolge gehoben werden, zwei Hebeplattformen standen zur Verfügung. Die Einen machen sich Gedanken über den richtigen Beginn der Aktion …

Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern
… während die Anderen noch im Balgraum die letzten vorbereitenden Arbeiten verrichteten.

Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern
Geniale Vorbereitung: Ein (leichteres) Demonstrationsobjekt wurde gebaut, um den Weg eines jeden Balges zu testen: 1. Heben, 2. hochkant die Orgelemporentreppe hinauf tragen, 3. auf kleine Wagen setzen und um die Kurven in den Balgraum schieben, 4. gleichzeitig drehen, flach legen und unten in das Gestell einschieben, 5. hin und her nach ganz oben heben. Mit dem Platzhalter war es noch ganz einfach.

Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern
Nun wurde es ernst. Möglichst gleichmäßig ohne Schieflage schwebt der erste Balg auf schwankenden Hebeplattformen empor.

Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern
Auf der Empore wurde der Balg in Empfang genommen. Das Tragen die Orgelemporentreppe kann hier an dieser Stelle nicht gezeigt werden, da die starken Arme des Fotografen anderweitig benötigt wurden.

Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern
Der platzbeengte Dreh-Leg-Heb-Akt.

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Kurze Pause, der Balg liegt im Gestell. Nun muss er nur noch im Hahnschen Zick-Zack-Schräg-Verfahren nach ganz oben gehoben werden.
Fertig, glückliche Gesichter, verschnaufen. Es befinden sich noch drei Bälge im Kirchenschiff.

Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern
Und so sah es aus, als das Hebewerk vollendet ward.


Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern Bild: Bälgehebung – Klick zum Vergrößern
Am nächsten Tag ging es weiter: Verstebungen anbringen, stabilisieren, viele Holzarbeiten. Rechts: Chefbälgehebkoordinator Andreas Hahn bereitet in der Zwischenzeit die Claves (Lagerbalken), den mächtigsten Balken in der gesamten Orgel, vor.

Es war eine schwere Aktion im Rahmen der Restaurierung der Silbermannorgel, viele große Aktionen werden folgen …


Mittwoch, 21.02.2007

Bild: Besprechung – Klick zum Vergrößern Bild: Besprechung – Klick zum Vergrößern
Orgelbauer, Entscheider und Berater, mit dabei beispielsweise die Herren Reimund Böhmig (verpflichteter Orgelsachverständiger der Landeskirche Sachsens), Dr. Horst Hodick (Musikwissenschaftler und Orgelsachverständiger im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen), Andreas Hahn (Orgelrestaurator der Firma Jehmlich Orgelbau Dresden), und als Vertreter der Kirchgemeinde Petri-Nikolai zu Freiberg Andreas Hain (Petrikantor), Manfred Lohmann (Organist) und Holger Forberg (Kirchenvorstand) trafen sich in der „Orgelwerkstatt Wegscheider“. Zu Beginn berichtete Herr Wegscheider über die bisherigen Erfolge, unerwartete Probleme und den Fortgang der Arbeiten an den Windladen.

Bild: Besprechung – Klick zum Vergrößern Bild: Besprechung – Klick zum Vergrößern Bild: Besprechung – Klick zum Vergrößern Bild: Besprechung – Klick zum Vergrößern
Links einige der vielen, nun restaurierten und neu belederten Ventile der Orgel. Der Restaurator Andreas Hahn vom „Jehmlich Orgelbau Dresden“ interessierte sich sehr für die Spuren der Arbeiten seiner Firma von vor vielen Jahrzehnten zuvor. Künstlerischer Handwerker und handwerkender Künstler: Orgelbauer Hartmut Schütz restauriert sorgfältig silbermannsche Pfeifen durch Anlängen. Ganz rechts einige ungewöhnlich aussehende Pfeifenteile vom interessant klingenden Register „Vox Humana“.

Bild: Besprechung – Klick zum Vergrößern
Viele Kriterien und Möglichkeiten bezüglich Tonhöhen, Temperaturen und dergleichen in Abhängigkeit vom zu erhaltenden Pfeifenmaterial wurden besprochen.

Leider traten unvorhersehbare Probleme bei der Restaurierung der Windladen und der Pfeifen auf, die die Kosten der Restaurierung sehr erhöhen.
Es werden weiter dringend Sponsoren gesucht!


Mittwoch, 21.02.2007

Bild: Balgraumvorbereitung – Klick zum Vergrößern Bild: Balgraumvorbereitung – Klick zum Vergrößern Bild: Balgraumvorbereitung – Klick zum Vergrößern
Viel ist vorzubereiten, da in den nächsten Tagen die Keilbälge eintreffen werden. Große, dicke Balken passgerecht in den Balgraum einzuarbeiten ist keine leichte Aufgabe!

Bild: Balgraumvorbereitung – Klick zum Vergrößern
Christian Henkels aus unserer Gemeinde ist als zuverlässiger Helfer der Orgelbauer überall hilfreich zur Stelle – ehrenamtlich!


Samstag, 20.01.2007

Sponsoren, Entscheidungsträger und Organisten besuchten die Orgelbauwerkstätten „Orgelwerkstatt Wegscheider“ (Link www.wegscheider-orgel.de) und „Jehmlich Orgelbau Dresden“ (Link www.jehmlich-orgelbau.de), um den Stand der Restaurierung der Silbermannorgel vor Ort zu begutachten. Beide Firmen haben gemeinsam die Verantwortung über die Arbeiten an unserer Orgel übernommen.

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Zuerst empfing uns Herr Wegscheider in seiner Werkstatt:

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Herr Wegscheider zeigte die Windladen unserer Orgel und erklärte deren Besonderheiten und die Verfahrensweise, vorhandene Schäden zu reparieren. Im zweiten Bild von links sind eingesetzte Hölzer zu sehen, welche Risse in den Laden schließen. Die Tischlerarbeiten ganz rechts wurden von Herrn Silbermann ausgeführt – erstklassige, saubere Arbeit, welche heute die vergangenen fast dreihundert Jahre nicht erkennen lassen!

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Der große Augenblick: Die Pedal-Windladen wurden besichtigt, und ein stolzer Herr Wegscheider freute sich mit allen Anwesenden über den Sensations-Orgelfund (Siehe unten beim Bericht vom Ende Dezember 2006)! Ganz rechts Orgelspezialist Jürgen Teichmann beim Begutachten des Fundes.

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
In der Pfeifenwerkstatt werden die Arbeitsgänge und Probleme demonstriert. Rechts eine typische Metallorgelpfeifenrestaurierungswerkbank.

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Blume Herrn Wegscheider wurde für seinen besonders lebhaften und anschaulichen Vortrag und für die Möglichkeit der Werkstattbesichtigung gedankt, und – mit der Bitte um Entschuldigung an seine Familie – dass er heute an seinem Geburtstag Zeit für uns hatte. Möge er weiter noch viele interessante, repräsentative und ehrwürdige Orgeln auf das Trefflichste restaurieren!


Die andere Hälfte des Innenlebens unserer Orgel befindet sich in der Werkstatt des Orgelbaus Jehmlich:

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Herr Jehmlich begrüßte die Interessierten und erläuterte zu Beginn den prinzipiellen Aufbau einer Orgel.

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Der Restaurator Andreas Hahn berichtete über spezielle Restaurationsprobleme bei der Traktur, dann wurden von Herrn Jehmlich (dem Schwiegersohn von Herrn Jehmlich!) sehr anschaulich die vier neuen Keilbälge und deren konstruktiven und historischen Besonderheiten erklärt.
Jeder der Keilbälge wiegt ca. 350 Kilogramm. Zur Entlastung der Orgelbauer werden im Februar beide verantwortliche Mitarbeiter unserer Gemeinde, Kantor Hain und Pfarrer Tetzner, gemeinsam diese vier Bälge von der Kirchentür hinauf zur Orgelempore und dann in den Balgraum tragen.

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
In der Pfeifenwerkstatt: Die Pfeifen im linken Bild sind nicht aus der Petrikirchenorgel! Interessant für alle Anwesenden wurden von Herrn Jehmlich die verschiedenen Pfeifentypen und an Hand eines Schnittmodelles der Aufbau einer Labialpfeife erläutert. Rechts testet der Orgelbauer- und Organistennachwuchs – hier teilnehmend als Sponsoren (siehe unten) – die Möglichkeit der Tonhöhenänderung bei einer Zungenpfeife.

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Sehr nett und eingedenk der Tatsache, dass die Mittagszeit die Konzentration beim Zuhören schwächte, bewirtete die Familie Jehmlich unsere gesamte Delegation mit allerlei Stärkungen. Diese Erholungspause nutzten viele zu fachlichen Gesprächen – v.l.n.r.: Organist Steffen Döhner, Restaurator Andreas Hahn, Organist Manfred Lohmann und Kirchenmusikdirektor Dietrich Wagler.

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Zum Abschluss sprach zuerst Prof. Dr. Frank-Harald Greß in einem wohltuend auch für interessierte Laien verständlichen und sehr informativen Vortrag über die kunst- und kulturhistorische Bedeutung des Orgelfundes, so beispielsweise zur darin ausdrücklichen Würdigung der Petrikirchenorgel als Meisterwerk über alle anderen Orgeln der Region.
Anschließend berichteten beide Herren Jehmlich über das Projekt und die technischen Umstände der zur Zeit von der Firma Jehmlich für Japan gebauten Orgel mit aus Meißner Porzellan gefertigten Pfeifen und Glockenspiel.

Bild: Orgelwerkstättenbesichtigungsfahrt – Klick zum Vergrößern
Verständlich, dass nach diesen beiden Werkstattbesuchen und den vielen Erläuterungen die Spielfreude ihren Tribut forderte.

Sowohl Herrn Wegscheider mit seiner Familie als auch der Familie Jehmlich und auch Herrn Hahn vielen Dank für die Möglichkeit, die Orgelbauwerkstätten besuchen zu können. Die zuvor teilweise vagen Vorstellungen von Orgelrestauration und Orgelbau wurden bestätigt und präzisiert – und wir wissen nun, was wir vorher schon geahnt hatten: Die Silbermannorgel der Petrikirche zu Freiberg ist bei diesen beiden Firmen mit Unterstützung von Prof. Dr. Frank-Harald Greß in guten Händen!


Mittwoch, 10.01.2007

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Trotz aller verständlichen Aufregung um den Orgelfund geht die Arbeit weiter. Am Prospekt wird gesägt, gebohrt, gehobelt … Und Frau Frach-Renner kümmert sich um kleinste Details im Wappen an der höchsten Stelle der Orgel.

Der Vorschlag, der Stadt Freiberg nachzueifern und auch an der Orgel das altehrwürdige originale Stadtwappen durch das neue offizielle Freiberger Zeichen, der stilisierten Siliziumscheibe, dem dünngrauen Kreis, zu ersetzen, wurde verworfen.


Samstag, 30.12.2006 und folgende

Viele regionale und überregionale Tages- und Wochenzeitungen berichteten bereits über den Orgelfund.

Hier der Artikel von Frau Claudia Hanisch vom 30.12.2006 in der „Freien Presse“ Chemnitz, Lokalausgabe Freiberg. Vielen Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung:
Bild: Freie Presse 30.12.2006 – Klick zum Vergrößern Bild: Freie Presse 30.12.2006 – Klick zum Vergrößern Bild: Freie Presse 30.12.2006 – Klick zum Vergrößern Bild: Freie Presse 30.12.2006 – Klick zum Vergrößern


Folgend der Artikel vom 03.01.2007 im „Freiberger Blick“. Auch hier vielen Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung:
Bild: Freiberger Blick 03.01.2007 – Klick zum Vergrößern


Und nun noch der Artikel vom 30.12.2006 in den „Dresdner Neuesten Nachrichten“. Ebenso vielen Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung:
Bild: Dresdner Neueste Nachrichten 30.12.2006 – Klick zum Vergrößern
Bild: Dresdner Neueste Nachrichten 30.12.2006 – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Neueste Nachrichten 30.12.2006 – Klick zum Vergrößern Bild: Dresdner Neueste Nachrichten 30.12.2006 – Klick zum Vergrößern


Ende Dezember 2006

Die Orgelfachwelt ist in heller Aufregung:

Bild: Orgelfund – Klick zum Vergrößern
In den letzten Tagen wurde bei der Restaurierung der Silbermannorgel der Petrikirche Freiberg ein überraschender, sensationeller Fund gemacht: Eine Sammlung von Pergamenten aus der Zeit des Orgelbaues. In den Windkästen zur Pedallade kamen Schriftstücke, Dokumente über Orgelweihen auch anderer Silbermannorgeln und Orgelweihegedichte zum Vorschein. Viele Dokumente beschreiben verschiedene Umstände während des Baues der Petrikirchenorgel, so auch über den Guss der Prospektpfeifen im Kirchenschiff (!) unter Anwesenheit von Landesvater Friedrich August II! Nun ist beispielsweise auch das Weihedatum der Crostauer Silbermannorgel bekannt: „Den 5. November 1732 nachdem 21. Sonntage nach Trinitatis.“ Mit Hilfe des Fundes konnte bewiesen werden, dass Gottfried Silbermann seine Orgeln persönlich intonierte, andere Orgelbauer überließ dies ihren Mitarbeitern. Interessant ist, dass die neue Orgel in der Petrikirche zu Freiberg – trotz der bereits einige Jahrzehnte vorher errichteten Orgel im Dom – ausdrücklich als Meisterwerk Silbermanns gewürdigt wurde: „der Kunst.hocherfahrene, Königl. Pohln. und Churfürstl. Sächs. Hoff. und Land. Orgelbauer tot:tit: Herr Gottfried Silbermann … dieses prächtige und vortreffliche Orgelwerck, welches billig das Meister-Stücke und die Zierde aller derer Orgeln so Er … gebauet, genenet werden kan“.

Kantor Hain: „Dass sie unter den Freiberger Orgeln derart hervorgehoben wird, war für uns überaschend. Er hat hier auf der Höhe seines Lebens noch einmal all sein Können gezeigt.“

Orgelbaumeister Kristian Wegscheider von der Orgelwerkstatt Wegscheider Dresden:
Das ist der Fund, auf den ein Orgelbauer sein Leben lang wartet!


Dank Herrn Orgelbaumeister Wegscheider und seinen Mannen kann folgendes Pergament über den Bau der Petrikirchenorgel hier veröffentlicht werden, rechts davon die heute lesbare Version:
Bild: Orgelpergament – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelpergament – Klick zum Vergrößern (PDF-Version)

Hier u.a. die in der Petrikirchenorgel gefundene Festschrift zur Orgelweihe der Silbermannorgel in Crostau:
Bild: Orgelweihe Crostau – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihe Crostau – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihe Crostau – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelweihe Crostau – Klick zum Vergrößern


Freitag, 15.12.2006

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Es geht voran …


Samstag, 02.12.2006

Bild: Orgelwein – Klick zum Vergrößern
Viele Menschen engagieren sich auf Kosten ihrer Freizeit, um die Restaurierung der Silbermannorgel zu ermöglichen. Einer dieser Menschen ist Herr Manfred Lohmann – selbst ein ausgezeichneter Organist. Er hat viele Kontakte geknüpft und erreicht, dass vom Radebeuler Weingut Karl Friedrich Aust (Link www.weingut-aust.de) für unsere Orgel eine limitierte Auflage speziellen Orgelweines gekeltert wurde. Einheitliche Meinung vieler erfahrener Weinexperten: „köstlich“!

Bild: Orgelwein – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelwein – Klick zum Vergrößern
Herr Aust und Herrr Lohmann beim Verkosten. Und dann mit schwerbeladenem Auto von Radebeul nach Freiberg …

Fotos: Fam. Lohmann


Montag, 27.11.2006

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Fast alle der großen Orgelpfeifen wurden heruntergetragen und auf das Sorgfältigste verpackt, damit sie beim Transport keinen Schaden nehmen.

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Die gereinigte und teilweise vergoldete Probeachse auf der linken Prospektseite ist deutlich zu sehen.

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Der Engel schaut zu:

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Erst wird das Wappen aus nächster Nähe betrachtet, dann schaut man sich um – ein ungewöhnlicher, atemberaubender Blick ins Kirchenschiff.


Samstag, 18.11.2006

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Wochenendliche Arbeitspause der Restauratoren.

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Testvergoldungen

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Fundstück


Mittwoch, 15.11.2006

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Wer erfolgreich die Treppe zur Orgelempore erklommen hat, sieht als Erstes einen großen, an dieser Stelle nicht erwarteten Tisch.

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Der zweite Blick klärt alles: Die Restauratoren Hilke Frach-Renner und Dirk Zacharias an ihrem Arbeitsplatz. Bei beiden wissen wir unsere Orgel in guten Händen – und unsere Orgel in erlauchter Gesellschaft: Frau Frach-Renner kümmerte sich bereits um das Prospekt der Merseburger Domorgel, ebenso um die Stellwagen-Orgel St. Marien zu Stralsund und viele andere.

Gut zu sehen: Die Arbeit von Restauratoren ist zuallererst das Dokumentieren, erst danach kann mit viel Wissen und Erfahrung zum Pinsel gegriffen werden!

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Im linken Bild: „neu“ und „alt“ – der nachgedunkelte Orgelprospekt wird wieder heller werden. Am oberen Teil im mittleren Bild ist noch der alte Zustand zu sehen, am unteren Teil wurde bereits der oxidierte Überzug auf der originalen Vergoldung mit Freilegungsmittel entfernt. Im rechten Bild ist eine Vergoldungsprobe zu sehen, das Stück ist ca. 2×2 cm groß.


Sonntag, 05.11.2006

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Die Orgel muss sich ihres Gestänges nicht schämen: Es ist die Vorbereitung für die Arbeit der Restauratoren.


Mittwoch, 25.10.2006

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Links: Der nun leere Balgraum. Die modernen Bälge werden durch Keilbälge originaler Bauart ersetzt.
Rechts: Herr Müller vom Dombau bei den ersten Holzarbeiten.

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Links: Eine alte Pfeife. Der Pfeifenfuß verformte sich im Laufe der Jahrhunderte durch das Eigengewicht der stehenden Pfeife.
Mitte: Viele Zungenpfeifen
Rechts: Eine Bilderbuch-Zungenpfeife. Links der Schallbecher, gut zu sehen auch die Stimmkrücke, welche auf ein dünnes Metallblättchen, die Zunge, drückt. Der Länge des freien Teiles der Zunge bestimmt die Tonhöhe.

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Wahre Künstler lassen sich beim Üben durch Baulärm nicht stören!


Donnerstag, 19.10.2006

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Kantor Andreas Hain verschwindet im Gebälk unter der Orgel, während Christian Henkels auf der anderen Seite dieses Gebälk herausreißt.

Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Links: Die alte Gas(!)leitung für die Beleuchtung des Spieltisches. Rechts: Kantor Hain birgt gefundene Papiere, u.a. Zeitungen von 1896.


Freitag, 13.10.2006
Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Die Orgel ist nur noch eine leere Hülle!
Fast alle Pfeifen, die Windladen, der Spieltisch und andere Orgelinnereien befinden sich in Dresden, nur noch einige der ganz langen und deshalb schwer zu transportierenden Pfeifen und auch die alten Bälge sind noch in der Petrikirche.


Mittwoch, 11.10. und Donnerstag, 12.10.2006

Die altehrwürdige Silbermannorgel wird abgebaut. Folgend eine Bildergalerie vom Abbau:

Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Entscheidungsträger
(einer der Entscheidungsträger im linken Bild fehlt: Herr Manfred Lohmann fotografiert gerade)

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Pfeifenträger

Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Lastenträger

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Windladenträger

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Überall sind Pfeifen, Abertausende von Pfeifen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Herren Orgelbauer wissen, was sie tun – und beim Wiederzusammenbau nichts übrigbleibt.
Smiley Nach eingehender Beratung wurde darauf verzichtet, die Pfeifen flachzutreten, auch wenn sie dadurch hätten besser und platzsparender transportiert werden können …

Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Faszinierend: Nach dem Abbau war die Orgelempore wieder ordentlich aufgeräumt.


Montag, 09.10.2006
Der große, langerwartete Augenblick: Heute beginnen die handwerklichen Arbeiten im Rahmen der Restaurierung unserer Silbermannorgel:

Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Großes Medieninteresse am Kantor und seiner-unserer Orgel. Petrikantor Kantor Andreas schlägt zum letzten Male die Orgel, bevor sie für ein Dreiviertel Jahr verstummt.

Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Herr Beger von der Halsbrücker Elektrofirma Beger entzieht der Orgel ihren Lebenssaft. Nach der Restaurierung wird dies nicht mehr so einfach sein, da die neuen Bälge auch fußbedienbar sein werden.

Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern Bild: Beginn Orgelrestaurierung – Klick zum Vergrößern
Eine letzte Lagebesprechung der Orgelfirmen, hier Herr Wegscheider (Orgelwerkstatt Wegscheider) auf wichtige Dingen hinweisend.

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Herr Jehmlich (Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH) mit moderner Technik in alter Orgel. Noch ein paar letzte Messungen und Prüfungen, und ab morgen wird abgebaut …


Donnerstag, 07.09.2006 um 20:15 Uhr
Benefizveranstaltung zugunsten der Restaurierung unserer Silbermannorgel
Freiberger Abendmusik mit Domkantor Christian Skobowsky

Dies war das letzte Konzert an unserer Silbermannorgel vor deren Restaurierung:
Das Freiberger Unternehmen Deutsche Solar AG ist Hauptsponsor und unterstützt mit einer sehr großen Summe die Restaurierung unserer Silbermannorgel! Herr Behrendt, Vorstand Technik der Deutschen Solar AG überreichte die Spende im Rahmen einer feierlichen Spendenübergabe.
Bild: Benefizveranstaltung und Spendenübergabe – Klick zum Vergrößern Bild: Benefizveranstaltung und Spendenübergabe – Klick zum Vergrößern Bild: Benefizveranstaltung und Spendenübergabe – Klick zum Vergrößern
Weil dies solch ein schöner Moment ist, oben die Scheckübergabe aus mehreren Sichtwinkeln. Damit jeder die schöne Summe genau sehen kann, hier das erste Bild noch einmal ganz groß!

Bild: Benefizveranstaltung und Spendenübergabe – Klick zum Vergrößern
Fachgespräch zwischen Herrn Behrendt (Deutsche Solar AG) und Kantor Hain (Petrikirche).

Bild: Benefizveranstaltung und Spendenübergabe – Klick zum Vergrößern Bild: Benefizveranstaltung und Spendenübergabe – Klick zum Vergrößern
Nach einführenden Worten von den Kirchenmusikdirektor Skobowsky und Petrikantor Hain sprach Herr Behrendt, sichtlich bewegt, über die Silbermannorgel in der Petrikirche und dem Engagement der Deutsche Solar AG in Bezug auf die Kulturlandschaft in Freiberg.
Die Kirchgemeinde Petri-Nikolai zu Freiberg dankt herzlichst der Deutschen Solar AG, die als Hauptsponsor mit ihrer Spende uns bei der Finanzierung der Restaurierung sehr unterstützt hat, vielleicht die Restaurierung erst ermöglichte!

Dringend erwähnt muss hier jedoch auch die große Zahl weiterer Sponsoren, jede Einzelspende hilft ein großes Stück, aus der Alten Dame Orgel wieder eine Junge Alte Dame, eine Königin der Instrumente, zu machen!


Bild: Geschäftsleute – Klick zum Vergrößern
Geschäftsleute zum Wohle der Orgel

Bild: Straßenmusikanten – Klick zum Vergrößern Bild: Straßenmusikanten – Klick zum Vergrößern Bild: Straßenmusikanten – Klick zum Vergrößern
Mit bewundernswertem Einsatz haben vier Jungen eine dreistellige Spendensumme mit dem Verkauf von selbstgemalten Bildern und mit Straßenmusik gesammelt. Dies konnte nun auch – nach langem Bemühen von Max, einem der Jungen – rathausamtlich genehmigt werden!


Nachtrag:

Sonntag, 01.10.2006 um 09:30 Uhr – Erntedankfestgottesdienst

Bild: Erntedankfestgottesdienst – Klick zum Vergrößern Bild: Erntedankfestgottesdienst – Klick zum Vergrößern
Die Herren Maximilian Thiemer, Jacob Kraus, Truong Giang Phung und Anselm Hünel (welcher leider nicht anwesend sein konnte) wurden seit über einem Jahr oft am Freiberger Rathaus gesehen, wie sie durch Geigenspiel und Verkauf von Kinderzeichnungen und Bastelstücken Spenden zugunsten der Restaurierung unserer Silbermannorgel sammelten. Viele, viele Nachmittage verbrachten sie dort. Freiberger Zeitungen und auch wir berichteten bereits darüber.
An dieser Stelle ausnahmsweise zwei Fotos direkt aus dem Gottesdienst. Hier und heute übergaben die Jungen Kantor Hain die gesammelte Spende in Höhe von 170 Euro. Kantor Hain bedankte sich im Namen der Orgel und der Gemeinde, Max erläuterte in einer kurzen, freien, wohlformulierten Rede ihr Tun – und bedankte sich wiederum bei den Touristen und Freiberger Bürgern.
Wohlverdienter Applaus inmitten des Festgottesdienstes würdigte ihre Bemühungen und ihren Erfolg.


Für Interessierte hier der Lufttemperatur- und Luftfeuchtejahresverlauf innerhalb der Silbermannorgel:
Bild: Klimadaten Orgel – Klick zum Vergrößern

Luftfeuchte / Lufttemperatur:
Minimum = 36,5 %RH / 6,7°C


(zweistündliche Messung und Speicherung mit einem Logger „MicroLog EC650“, erworben von der Firma Bild: Logo Fischer GmbH Drebach Feingerätebau K. Fischer GmbH, Drebach)


Die Restaurierung hat im im September 2006 begonnen und wurde am 15.07.2007 mit einem festlichen Wiederweihegottedienst abgeschlossen.

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